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Gesprächskreis Ehemalige
 Synagoge Haigerloch

Ziel und Entstehung

Gedenkstein


Der Gesprächskreis hat sich zur Aufgabe gemacht, die ehemalige Synagoge aus ihrem mehr als 50jährigen anonymen Zustand herauszuholen, als ehemaliges Gotteshaus der jüdischen Einwohner und Mittelpunkt der jüdischen Gemeinde Haigerloch kenntlich zu machen, und einer würdigen Nutzung zuzuführen.

Nach der Gedenkfeier der Stadt Haigerloch aus Anlaß des 50.Jahrestags der Reichspogromnacht im November 1988 fand eine Gruppe von Haigerlocher Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Die Gruppe nannte sich Gesprächskreis Ehemalige Synagoge Haigerloch. In den folgenden Jahren wurden die Ziele der Gruppe mit den unterschiedlichsten Mitteln umgesetzt: Rundgänge durch das ehemalige jüdische Wohnviertel "Haag", Erzählnachmittage, Ausstellungs- und Vortragsveranstaltungen und Gedenkfeiern. 1993 konnte der Gedenkstein auf dem Platz vor der ehemaligen Synagoge der Öffentlichkeit übergeben werden. 1999 gelang dem Gesprächskreis mit Spendenmitteln der Ankauf des Gebäudes von derStadt Haigerloch. Nun war die Zeit gekommen, aus der Bürgerinitiative einen Verein zu konstituieren. Seit November 2000 ist der Gesprächskreis ein gemeinnütziger Verein.

Im November 2008 wurden von Dr. Rainer Schimpf, Kurator der Dauerausstellung und Mitarbeiter des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart neue Ausstellungsstücke in die Dauerausstellung eingebracht. Diese stammen aus einem Nachlass aus einer jüdischen Familie, deren Heimat einst Haigerloch war.
Helmut Gabeli hatte den Kontakt hergestellt.